• Black Instagram Icon
  • Flickr Social Icon
  • LinkedIn Social Icon

SUPERTRAMPS - Touroptimierung

 

©  Verein Supertramps – Text (Touren, Guides): Lucia Czernin

https://supertramps.at/touren/

WIEN - MEIN RUF DER WILDNIS

 

Mit Angelo tauchen Sie in seine fabelhafte Welt der ungeahnten Möglichkeiten ein. Folgen Sie diesem wunderlichen Weisen auf seinem Streifzug durch die Wiener Wildnis! Mit viel Charme und Schalk lässt er Sie an seinem Nomadenleben in all seinen Facetten teilhaben.

Wien –.Mein Ruf der Wildnis

 

Die verborgenen Wege eines weltgewandten Nomaden und Esel-Flüsterers

 

Angelo teilt nicht nur seinen Geburtstag mit dem berühmten Abenteurer Jack London („Ruf der Wildnis“). Wie Jack damals im Wilden Westen, ist auch Angelo dem Ruf gefolgt: Obdachlos in Wien, das war für Angelo keine Option, als er in den 80er Jahren seine Arbeit verlor. Stattdessen beschloss er die Wunder dieser Welt als Nomade zu entdecken. Dabei legte er sich nach und nach eine kleine Esel-Karawane zu. Heute ist er Experte auf vielen Gebieten, unter anderem auch für die Wildnis Wiens. Hier verbrachte Angelo seine letzten Nomadenjahre mit Esel. Angelos Tour ist ein Zeitfenster zurück in sein Leben als Weltenbürger und Esel-Flüsterer. Werden Sie Teil dieses einzigartigen Lebensgefühls und folgen Sie ihm unauffällig. Und wenn Sie es wirklich wissen wollen, zeigt er Ihnen sogar etwas von dem großen Schatz den er hütet: Kurioses Wissen, faszinierende Theorien und abenteuerliche Geschichten, die Sie bestimmt in keinem Sachbuch finden. Wollten Sie immer schon wissen, welche Weide-Strategie unseren Planeten retten könnte? Oder warum eine Wasserbüffelzucht im Prater das einzig Wahre wäre? Wie man auf einem alten Kahn aus Kaisers Zeiten überwintert und sich dabei mit einem Schwan anfreundet? Was die Franzosen in der Aspern-Allee zu suchen hatten und welche griechischen Wurzeln das Wort „Nomade“ hat? Angelo kann Ihnen ein Lied davon singen– wenn Sie wollen, auch auf Französisch, Italienisch und Spanisch. Lassen Sie sich überraschen von diesem Freigeist, Lebenskünstler und beinah zertifiziertem Fiaker-Fahrer!

 

ZUR PERSON

Angelo ist ein einzigartiger Lebenskünstler und Freigeist, der den Wert des scheinbar Nebensächlichen kennt. Sein abenteuerliches Nomadenleben, hat ihn und seine Esel-Karawane quer durch Europa und über Amerika auch wieder zurück nach Wien gebracht.

Angelo ist ein wahrer Freigeist und Lebenskünstler, dessen Wissen so vielseitig ist, wie sein Wesen, seine Geschichten und Erlebnisse. Angelos Tour ist ein Ausflug auf dem Zauberteppich – genießen Sie sein wunderliches Wissen, seine Originalität, seinen Humor und seine ihm eigene Weltanschauung!

 

Sollte der Teppich zu sehr abheben, können Sie mit gezielten Fragen wieder Bodenhaftung gewinnen. Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf und fragen Sie drauf los: Interessieren Sie sich für ökologische Weide-Theorien? Für Wasserbüffel oder gar für Esel? Hierzu kann Angelo ausführlich Auskunft geben. Suchen Sie nach einem Namen für ein Haustier? Vielleicht bieten die Namen von Angelos Esel-Karawane eine Quelle der Inspiration? Möchten Sie wissen wie und wo man zu Eseln kommt, wie man mit Ihnen durch ganz Europa trampt? Oder haben Sie sich immer schon gefragt, welchen Fahrschein eine Ziege braucht, wenn sie mit der Bahn über die französische Grenze reisen will? Oder wann Jack London Geburtstag hat? Angelo kann Ihnen auch verraten, wie man Kojoten in Mexiko vermeidet und sich anschließend ein Rückflugticket nach Europa erspart. Oder wie der Kapitän Franz in Marseille zu einem alten Kahn vom Kaiser Franz-Joseph gekommen ist. Aber vor allem: wie man auch im Wiener Prater ein Nomadenleben führen kann!

WIEN- MEINE WILDEN 80ER

Renate führt Sie rund um den Praterstern durch ihre Dach-lose Wohnung der 80er Jahre. Wagen Sie diese Achterbahnfahrt durch die Licht- und Schattenseiten des Praters und durch Renates Leben. Die damalige Renate aus der Prater Gang strahlt noch heute Lebensfreude und Optimismus aus und zeigt Ihnen auf dieser Tour: Es gibt immer einen Weg.

Wien – meine wilden 80er

 

Wie man auch in den härtesten Zeiten Freude am Leben findet und dabei noch tanzen kann, bis die Wolken wieder lila sind..

Haben Sie sich schon einmal vorgestellt wie es ist, einen Haushalt ohne Haus zu führen, und das mitten in Wien? Treten sie ein in Renates Dach-lose Wohnung aus den 80ern! Rund um den Praterstern führt Renate Sie durch ihren damaligen Alltag als (in)offizielle Obdachlose. Dabei zeigt sie, wie sie bei all den Schattenseiten doch nicht die Freude am Leben verlor. Oder wie sie auch in den schlimmsten Krisenzeiten immer wieder Lichtblicke ausmachen konnte. Zum Beispiel verrät sie Ihnen, wie man kostenlos im Wurschtl-Prater seine Runden drehen kann. Oder wie man auch ohne Bad und Waschmaschine ein gepflegtes Äußeres hinbekommt, und wie wichtig das für die Selbstachtung ist. Renate erklärt auch, wie sie ihre innere Balance gefunden hat. Auf ihre ehrliche, ungezwungene Art liefert Renate auch harte Fakten über ihr Leben und die Zustände in ihrer Obdachlosigkeit. Doch selbst diese Kapitel führen sie auf die Kernbotschaft ihrer Erfahrungen zurück: es gibt immer Platz für Menschlichkeit. Die weite Bandbreite an Themen, die auf der Tour angesprochen werden erstreckt sich von Korruption, Sucht und Gefängnis über Prostitution, Frauen, Familie, Romantik, Freundschaft, Brot und Spiele, Musik und Tanz… Hier erfahren Sie, wie man trotz großer Verletzungen, weder den Glauben an die Menschheit noch seinen Humor verliert. Wie man trotz bitterster Erfahrungen nicht verbittert, ja zum Leben sagt und immer einen Weg findet…

ZUR PERSON

Renate ist immer mit dabei und doch sich treu. Ungezwungen, fröhlich und 100% authentisch berichtet sie von ihrem harten Leben auf der Straße, und dass es auch schön sein konnte. Wenn es allzu dunkel wurde, hat sie immer eine Kerze angezündet, oder jemand anderer für sie.

Die Tour gewinnt bedeutend an Vitalität, wenn Renate sich durch die Gruppe ermutigt und verstanden fühlt. Interessierte Fragen seitens der Teilnehmer, helfen ihr, ihre oft schwierigen Erfahrungen besser zu teilen und sich zu öffnen. Entdecken Sie die Renate der 80er Jahre und die verborgenen Seiten des Praters. Haben Sie schon einmal von der berüchtigten Prater-Gang gehört? Renate kann Ihnen Insider-Informationen geben: Zum Beispiel, wie sie das Aufnahmeritual bestanden hat. Oder wie sie zum VIP von Autodrom, Geisterbahn und Takata avancierte. Sie kann Ihnen auch erzählen wie die Glückslotterie funktioniert. Oder, dass sich neben der Hexe noch andere zwielichtige Gestalten im Knusperhäuschen aufhielten. Aber Renate gibt Ihnen auch gerne Auskunft über die wahren Helden ihrer Geschichte: oft sind es die, von denen man es am wenigsten erwartet hätte. Entdecken Sie die Vorteile einer Gefängniszelle! Erhalten Sie Einblicke in den originellen Bewerbungsprozess für eine Hausmeister-Stelle! Erfahren Sie die existentiellen Sorgen einer Mutter, wie sie immer einen Weg findet und wovon sie träumt!

WIEN - MEIN UNGEMÜTLICHES NACHTQUARTIER

Robert kennt sich aus in der internationalen Obdachlosenszene Wiens. Frisch von der Leber weg, präsentiert er seinen Weg durch diverse Phasen der Obdachlosigkeit hin zu einer gesicherten Existenz. Aus der Perspektive eines Ausländers, zeigt er auf, wie man mit Ausdauer, Charme und Diplomatie tatsächlich auf der Straße überlebt!

Wie kommt es, dass ein ungarischer Geigenbauer in Wien auf der Straße landet? Und wie kommt er von dort wieder weg? Und was hat das Ganze eigentlich mit einem Silberfuchs zu tun? Das und noch viel mehr, enthüllt ihnen Robert auf seiner bewegten Tour vom Rennweg bis nach Simmering. Ob gehend, oder Straßenbahn-fahrend, vermittelt er seine Begeisterung für diese Stadt. Außerdem verschafft ihnen Roberts Tour einen umfassenden Eindruck der wichtigsten Anlaufstellen für obdachlose Männer in Wien. Durch zahlreiche Anekdoten, zeichnet er ein lebendiges Bild dieser Szene. Dabei hebt er seine persönlichen Sternstunden hervor: Die Kunst der Diplomatie im Nachtquartier; die Vorteile eines Vorhangs; unverhoffte Hilfe von Anrainern und anderen ritterlichen Bekanntschaften. Oder: wie ihn ein Traktor durch den Winter brachte. Auf seine einnehmende Art und Weise, bezieht Robert seine Zuhörer in seine Erzählungen mit ein. Er freut sich aber sehr, gefragt zu werden. Fragen sie nur! Vielleicht verrät er Ihnen dann sogar, zu welcher Musik er am liebsten tanzt.